Closing Show: Colors of the World

Closing Show

Closing Show: Colors of the World

Unter dem Motto “Colors of the World” fand die diesjährige MQ VIENNA FASHION WEEK ihren krönenden Abschluss. Die finale Show, inszeniert von Mario Soldo, vereinte traditionelle Mode aus allen Teilen der Welt und zeigte, wie kulturell verbindend mit HUMANA-Vintage-Stücken gearbeitet werden kann.

Die Closing Show – schon zum achten Mal einfallsreich choreografiert von Mario Soldo – begann mit ausgelassenem Applaus für VIC COOPER. Die Wiener Designerin brachte Miami-Feelings auf den Laufsteg und kleidete die Models in pastellpinke, neonfarbene und silbern schillernde Kleider und Bodies. Manchmal punkig, manchmal schicker und mondän, hier ein cooles Zwinkern, da ein abgeklärtes Nicken in Richtung der Fotografen. Die Outfitwirkung verstärkt durch die Blicke der Models, die vermittelten: “Ich weiß, was ich will und sehe dabei auch noch verdammt gut aus.”
Der zweite Programmpunkt der Closing Show: Marianne Kohn, eine Grande Dame der Wiener Clubszene, unter anderem Mitbegründerin des U4, zeigte ihre eigens kreierte Kollektion. Männliche Models in schwarzen Kaputzenkleidern sammelten sich auf dem Laufsteg und präsentierten Kohns aktuelle Povera-Gschertindien-Kollektion. Mit weißen Aufschriften wie “Make Warhol not War!” oder “Chaos!” trugen die dunkel Gekleideten paarweise Aufrufe über den Laufsteg und wirkten dabei wie Boten, in deren schwarz-weißem Auftreten eine bunte, vielfältige Absicht liegt.
Für das dritte Showhighlight sorgte die farbenfrohe Kooperation mit HUMANA People to People. Mit einem unglaublichen Gespür für traditionelle Stücke aus aller Welt kleideten Mario Soldo und sein Team die rund 150 Models ein. Anlässlich des Mexikanischen Unabhängigkeitstages startete die Reise in Mexiko. Den “Colors of Mexico” gerecht wurden bunte Rockmuster und große Blumenkränze. Schräg sitzende Spitzenblusen sorgten für einen frechen Akzent. Weiter ging es nach Peru, mit Ponchos und großen Strohhüten. Kurzerhand wurde der Ozean überquert und ein Zwischenstopp in Afrika eingelegt, wo afrikanische Tänzerinnen in bunten Musterkleidern auf dem Laufsteg ein Gefühl von ungekannter Heimat vermittelten. Dieses besondere Heimatgefühl, ein Gefühl von Zuhausesein auf der ganzen Welt, wurde nach Asien getragen, eingeleitet von seidenen Saris und Schals, die durch kunstvolle Bewegungen indischer Tänzerinnen durch den Raum wehten. Schwebende, leichte Stoffe nahmen ganz auf ihre Art die Thematik des Reisens auf und führten in eine luxuriöse ferne Welt. Über Thailand und Myanmar hinweg wurde der Laufsteg wieder europäischer, die Stoffe fester und schwerer. Langsam begann der Sinkflug, die leichten Seidenstoffe weit oben über den Wolken, unten zu erkennen der vertraute Umriss einer Lederhose. Das Ende einer großen Weltreise, mit unzähligen bunten, wehenden Eindrücken und einer weiten Welt, die jetzt ein bisschen näher und zusammengeschlossener wirkt. Turban und Sombrero ab für dieses fulminante Ende der zehnten Vienna Fashion Week!

Closing Show

© Helene Proißl

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© Thomas Lerch

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© Thomas Lerch

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© Thomas Lerch

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